Rembrandt Harmensz. van Rijn

Selbstbildnis, zeichnend

Details

Bartsch 22; White/Boon 22 V (von V); Hinterding/Rutgers (The New Hollstein) 240 VI (von IX).

Beschreibung

Prachtvoller, kontrastreicher und klarer Abzug mit den zwei Punkten in der oberen linken Ecke und den Überarbeitungen im Gesicht. Aber noch vor den neuen Linien in der zeichnenden Hand. Mit einem bis zu 5 mm breiten Rändchen um die Plattenkante.
Das Blatt zeigt Rembrandt als gereiften Witwer in einem einfachen Arbeitsgewand. Es ist eine betont einfache Situation, ein alltäglicher Arbeitsmoment festgehalten, der den Künstler aufblickend beim Radieren oder Zeichnen zeigt. In dem sinnenden Blick reflektiert er seine Tätigkeit als Zeichner bzw. Radierer – ein Thema, das er in einer Radierung von 1658 noch einmal aufgegriffen hat. Unser Blatt entstand neun Jahre nach dem „Selbstbildnis mit dem aufgelegten Arm“ von 1639. Dieses späte Selbstbildnis in einem größeren Format zählt zu den gesuchtesten Radierungen seines gesamten graphischen Werkes. – Linke obere Ecke fachgerecht angesetzt, ansonsten in gutem Zustand.

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