Beschreibung

1914 weilte Heckel für einige Zeit auf Schloss Dilborn als Gast bei seinem Kollegen Heinrich Nauen. In der umliegenden Landschaft holte er sich die Inspiration für zahlreiche ausdrucksstarke Gemälde und spontan und kraftvoll gearbeitete Aquarelle, wie dieses charakteristisch mit raschem Pinsel gesetzte Landschaftsaquarell. – Kaum merklicher Lichtrand, ein kleines Löchlein im linken unteren Bereich, zwei kleine Löchlein im linken Randbereich. Je ein winziger Einriss in der rechten und linken oberen Ecke durch Montage. Insgesamt in sehr schönem, farbfrischem Zustand.

Die Echtheit des Werkes wurde von Hans Geissler, Erich Heckel Stiftung, Hemmenhofen, am 29. März 2011 schriftlich bestätigt; das Werk ist in der Stiftung registriert. Wir danken Herrn Geissler für die Hilfe bei der Katalogisierung dieses Blattes.

Provenienz:
Karl & Faber, Auktion 139, München 28./29. 11. 1974, Los 1166 mit Abb. Tafel 84;
Privatsammlung, Süddeutschland.