Baltasar Lobo Casuero

Femme assise par terre

Details

Muller-Bollmann/Muller 29 (dort als 8er Auflage).

Provenienz:
Privatsammlung, Süddeutschland.

Beschreibung

Baltasar Lobo Casuero geht 1939 aus seiner spanischen Heimat ins Exil und wird Mitglied der Pariser Schule. In der französischen Hauptstadt freundet er sich mit Pablo Picasso an, der ihn in seiner weiteren Entwicklung stark beeinflusst. Lobo arbeitet für einige Jahre im Atelier des Bildhauers Henri Laurens als Assistent, wo er die Künstler Le Corbusier, Georges Braque und Alberto Giacometti kennenlernt. Der spanische Künstler entwickelt in seinen Kunstwerken einen neuen Ansatz für die menschliche Form des Körpers. Dabei vereinfacht er die Formen seiner frühen Skulpturen durch rhythmische und voluminöse Kurven. Insbesondere zeigt Lobo eine große Affinität für den weiblichen Körper sowie die Maternität. Die vorliegende Skulptur „Femme assise par terre“ entsteht 1943 und gehört zu seinen bekanntesten Motiven. Durch die Rundungen des sitzenden Frauenakts bringt Lobo die Sinnlichkeit und die Idealisierung des weiblichen Körpers zum Ausdruck. – Unregelmäßige Patina, stellenweise minimal berieben. Winzige Abplatzung auf dem Sockel. In guter Erhaltung.