Details

Composition. Oil on canvas. (19)55. C. 60 : 49.5 cm. Signed and dated lower left. Framed.
Dorazio only painted in this special style for a very short period. Returning from a longer stay in America he didn’t follow the style of American painters such as Pollock and Rothko. Instead, his favourites were European artist such as Kandinsky, Klee and Mondrian. He was still searching for his own style, but he had already found his own colours.

Descrizione

Nicht bei Crisafi.
Obwohl Dorazio 1953/54 eine lange Zeit in den USA verbrachte und dort die
wichtigsten zeitgenössischen amerikanischen Maler, wie u.a. Jackson Pollock
und Mark Rothko kennenlernte, knüpft er nach seiner Rückkehr nach Europa
nicht an die amerikanische Schule an, sondern greift auf die europäischen
Klassiker zurück. Seine Favoriten sind vor allem Kandinsky, Klee und
Mondrian. Im Gegensatz zu Letzterem hat Dorazio aber zusammen mit dem
Gegenständlichen nicht zugleich auch die Gefühlswerte von Licht und Farbe
abgelegt. Seine Linien sind nicht wie mit dem Lineal gezogen, auch verrät
seine Malerei immer noch die Hand des Künstlers. Seine Farbigkeit erinnert
an den Süden, seine Werke wollen Freude vermitteln, transportieren also
immer noch eine Botschaft, die mit der Welt und ihren Erscheinungen verbunden ist. Rein formal betrachtet erinnert das vorliegende Gemälde aber am ehesten an Paul Klee, wenn auch die Wahl der Farben eine ganz andere ist. Es ist nur eine kurze Periode und es ensteht nur eine kleine Anzahl von Gemälden in diesem Stil. Dorazio ist als Maler bereits ein Meister, aber er ist noch auf der Suche nach seiner ureigensten Handschrift. Allein in der Farbpalette hat er sie bereits gefunden.
Verso ebenfalls bemalt. Mit minimaler Rissbildung, sonst in sehr gutem Originalzustand.
Provenienz: Aus deutschem Privatbesitz.