Auktion 296 | 16.07.2020 11:00 Uhr | Moderne Kunst

Ernst Wilhelm Nay | Jütland

Ernst Wilhelm Nay: Jütland
Ernst Wilhelm Nay: Jütland

Los 438

  • Schätzpreis: € 30.000/40.000
  • Nachverkaufspreis:  30.000**
  • Zustandsbericht anfordern

    Mit der Angabe Ihrer Daten und dem Anklicken des Buttons „Zustandsbericht anfordern“ erteilen Sie Karl & Faber den Auftrag, mit Ihnen bezüglich eines Zustandsberichts über ein Kunstwerk Kontakt aufnehmen und Ihnen einen entsprechenden Zustandsbericht bereitzustellen. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich, um Ihnen die Leistungen unseres Service Zustandsberichte anbieten zu können. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten sind Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO (Vertragserfüllung) sowie Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO (unser berechtigtes Interesse, Ihnen auf Grundlage der angegebenen Daten Zustandsberichte bereitstellen zu können). Sie können sich vom Service Schätzanfragen jederzeit abmelden. Am Einfachsten geschieht dies durch eine formlose E-Mail an info@karlundfaber.de. Alle weiteren Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    Es gilt die Datenschutzerklärung von Karl&Faber.

    *Pflichtfeld


auf den Gebotszettel
  • Auktionsinfo

    Moderne Kunst

    Titelbild:
    Henry Moore, Two seated figures against wall, 1960
    © The Henry Moore Foundation. All Rights Reserved/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

  • Unsere Experten

Ernst Wilhelm Nay

1902 Berlin – Köln 1968

Jütland

Gouache auf festem Aquarellpapier. (19)54. Ca. 42 x 60 cm. Signiert und datiert unten rechts.

Details

Claesges III 54-053.
Mit einer Fotoexpertise von Elisabeth Nay-Scheibler, Köln, vom 15.12.1988.

Ausstellungen:
Blickpunkte VI, Galerie Neher, Essen 1987, Abb. S. 51; Blickpunkte. Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert, Galerie Neher, Essen 1987, Bd. 2, S. 76, Abb. S. 77; Die Kunst der Aquarelle, Galerie Neher, Essen 1988, S. 38, Abb. S. 39; Deutsche Kunst in den 50er und 60er Jahren. Graphiken, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Galerie Neher, Essen 1988, S. 118.

Provenienz: Galerie Herbert Meyer-Ellinger, Frankfurt/Main 1986; Galerie Sander, Darmstadt 1986;
Privatbesitz, Deutschland (wohl Sachsen);
Galerie Neher, Essen;
Galerie Manfred Rech, Haan;
Privatsammlung, Deutschland, 1988 bei Vorgenanntem erworben;
Privatbesitz, Süddeutschland.

Beschreibung

Die Gouache entsteht 1954 während eines Aufenthaltes des Künstlers in Løkken in Nordjütland, Dänemark. „(…) zurückschauend schreibt Nay (1963): ‘Seit 1954 male ich mit den chromatischen Scheiben. Das hatte Sinn, eine Satztechnik der Malerei zu finden, eine gesetzhafte Methode, die Malerei der Farbe etwas zu ordnen, wie die Setzung der Töne in der Musik, sei es der alten oder der neuen. Tatsächlich entstand eine Ähnlichkeit zur seriellen Tonsetzung.‘ Und zwei Jahre später notiert er sich: ‚Ist der Komponist Tonsetzer, so wollte ich Farbsetzer sein mit den Mitteln der Farbe in Verbindung von Rhythmus, Quanten, Dynamik, Reihen zur Fläche. Dies war richtig, denn ich erfand für mich meine Art der absoluten Malerei.‘“ (WVZ Claesges, Magdalene, Bd. III, S. 9). – Papier schwach gebräunt und technikbedingt leicht wellig, kaum merklich berieben und vereinzelte minimale Griffknicke, teils sehr feines Craquelé in den pastoseren Partien, Blattecken geringfügig bestoßen und teils mit minimal schwachen Knickspuren, verso an den Blattecken fest auf Unterlagekarton montiert. Insgesamt in guter Erhaltung.

Künstlerverzeichnis
Finden Sie weitere Arbeiten dieses Künstlers in unserem Künstlerverzeichnis.
Sie besitzen ein ähnliches Werk?
Lassen Sie Ihr Werk von unseren Experten schätzen. Füllen Sie unsere Schätzanfrage aus.

    * Alle Angaben inkl. Aufgeld (25%) ohne MwSt. und ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.
    ** Alle Angaben zzgl. Aufgeld (25%) und MwSt. und ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.
    *** Unter Vorbehalt: Nachverkaufspreise von unter Vorbehalt zugeschlagenen Werken auf Anfrage.
    Die private oder gewerbliche Vervielfältigung und Verbreitung aller im Ausstellungs- und Auktionsarchiv angezeigten Werkabbildungen ist unzulässig. Alle Rechte vorbehalten.