Auktion 296 | 16.07.2020 11:00 Uhr | Moderne Kunst

Ernst Barlach | Die Flamme

Ernst Barlach: Die Flamme
Ernst Barlach: Die Flamme
Ernst Barlach: Die Flamme
Ernst Barlach: Die Flamme
Ernst Barlach: Die Flamme
Ernst Barlach: Die Flamme

Los 421R

  • Schätzpreis: € 28.000/34.000
  • Nachverkaufspreis:  28.000**
  • Zustandsbericht anfordern

    Mit der Angabe Ihrer Daten und dem Anklicken des Buttons „Zustandsbericht anfordern“ erteilen Sie Karl & Faber den Auftrag, mit Ihnen bezüglich eines Zustandsberichts über ein Kunstwerk Kontakt aufnehmen und Ihnen einen entsprechenden Zustandsbericht bereitzustellen. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich, um Ihnen die Leistungen unseres Service Zustandsberichte anbieten zu können. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten sind Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO (Vertragserfüllung) sowie Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO (unser berechtigtes Interesse, Ihnen auf Grundlage der angegebenen Daten Zustandsberichte bereitstellen zu können). Sie können sich vom Service Schätzanfragen jederzeit abmelden. Am Einfachsten geschieht dies durch eine formlose E-Mail an info@karlundfaber.de. Alle weiteren Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    Es gilt die Datenschutzerklärung von Karl&Faber.

    *Pflichtfeld


auf den Gebotszettel
  • Auktionsinfo

    Moderne Kunst

    Titelbild:
    Henry Moore, Two seated figures against wall, 1960
    © The Henry Moore Foundation. All Rights Reserved/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

  • Unsere Experten

Ernst Barlach

1870 Wedel – Rostock 1938

Die Flamme

Bronze mit goldbrauner Patina. (1934). Höhe ca. 113 cm. Eines von 12 nummerierten Exemplaren. Mit der eingeritzten Signatur oben rechts auf der Plinthe und dem Gießerstempel „H. NOACK BERLIN“ auf der rechten Seite der Plinthe.

Details

Laur 556; vgl. Schult 443 u. 444.

Literatur: Beloubek-Hammer, Anita, Ernst Barlach. Plastische Meisterwerke, Leipzig 1996, S. 136f.;
Caspers, Eva, Ernst Barlach Haus, Hamburg, München u.a. 2000, S. 106f.

Beschreibung

1934 entstand das Werkmodell in Gips, das Barlach seinem Freund, dem Sammler Hermann F. Reemtsma, Hamburg, schenkte. Der Künstler hinterließ einen großen Teil seines Œuvres in Form fragiler Werkmodelle in Ton und Gips. Obwohl Barlach vor allem als Holzbildhauer berühmt wurde, entstanden die meisten seiner Werke nicht in Holz, sondern in diesen formbaren, aber wenig dauerhaften Materialien. Auch „Die Flamme“ wurde zunächst als rundplastische Gipsfigur (Laur 555) gefertigt, nach der der Künstler die Fassung in Eichenholz schnitzte (Laur 557). Das Motiv der „Flamme“ setzt Barlach erstmals 1927 in mehreren Kohlezeichnungen um (vgl. Schult, Zeichnungen 1889, 1890, 1892). Gestalterisch ist sie im Zusammenhang zu sehen mit den Figuren des „Fries der Lauschenden“ und der „Gemeinschaft der Heiligen“, in deren schlanken, statuarischen Gestalten Anklänge an die romanische Portalplastik sichtbar sind. Die einmalige posthume Auflage von 12 nummerierten Güssen entstand 1979, zu Barlachs Lebzeiten wurden keine Bronzen gegossen. – In gutem Zustand.

Künstlerverzeichnis
Finden Sie weitere Arbeiten dieses Künstlers in unserem Künstlerverzeichnis.
Sie besitzen ein ähnliches Werk?
Lassen Sie Ihr Werk von unseren Experten schätzen. Füllen Sie unsere Schätzanfrage aus.

    * Alle Angaben inkl. Aufgeld (25%) ohne MwSt. und ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.
    ** Alle Angaben zzgl. Aufgeld (25%) und MwSt. und ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.
    *** Unter Vorbehalt: Nachverkaufspreise von unter Vorbehalt zugeschlagenen Werken auf Anfrage.
    Die private oder gewerbliche Vervielfältigung und Verbreitung aller im Ausstellungs- und Auktionsarchiv angezeigten Werkabbildungen ist unzulässig. Alle Rechte vorbehalten.