Auktion 289 | 05.06.2019 16:00 Uhr | Moderne Kunst

Hermann Max Pechstein | Boote am Strand (Hafen mit Fischern, Baumstamm sägend)

Hermann Max Pechstein: Boote am Strand (Hafen mit Fischern, Baumstamm sägend)
Hermann Max Pechstein: Boote am Strand (Hafen mit Fischern, Baumstamm sägend)
Hermann Max Pechstein: Boote am Strand (Hafen mit Fischern, Baumstamm sägend)

Los 514

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auf den Gebotszettel

Hermann Max Pechstein

1881 Zwickau – Berlin 1955

Boote am Strand (Hafen mit Fischern, Baumstamm sägend)

Tusche auf bräunlichem Velin. 1909. Ca. 59,5 x 44,5 cm. Signiert und datiert oben links.

Details

Mit einer Bestätigung des Max Pechstein Archivs, Hamburg, vom 9.11.1987 (in Kopie).
Die Echtheit der Zeichnung wurde von Herrn Alexander Pechstein bestätigt. Wir danken für die wissenschaftliche Beratung bei der Katalogisierung dieses Werkes.

Ausstellung: Emil Nolde & „Die Brücke“, Van Doren Waxter, New York 2015 (in Kooperation mit Beck & Eggeling, Düsseldorf), farb. Abb. im Kat. S. 93, verso auf der Rahmenrückpappe mit dem Etikett.

Provenienz: Sotheby’s, München 28.10.1987, Los 48;
Privatsammlung, Salzburg.

Beschreibung

Ausgeführt in Nidden. Den Sommer 1909 verbringt Max Pechstein von Ende Juni bis Anfang September erstmals in dem kleinen ostpreußischen Fischerdorf Nidden auf der Kurischen Nehrung. Über seinen ersten Besuch schreibt der Künstler rückblickend: „(…) der Verkauf eines Bildes an Walther Rathenau brachte mir soviel Mittel, daß ich einen Sommer lang ohne Nebenarbeit nur meiner Malerei dienen konnte, auf der damals noch nicht bekannten Kurischen Nehrung in Nidden arbeiten konnte! Allein, in einer noch nicht verfälschten Einheit aus Mensch und Natur. Spät im Herbst kehrte ich mit einer reichen Ernte zurück nach Berlin. In Zukunft wurde dies Nidden mit seinen Wanderdünen, seinem Haff und dem schmalen Waldstreifen zur Ostsee hinüber mein Malerparadies.“ (Max Pechstein, zitiert nach: WVZ Soika, Bd. I, S. 31). Pechstein verbrachte fünf weitere Sommer in Nidden (1911, 1912, 1919, 1920 und 1939). – Papier leicht gebräunt, Blattkanten mit kleinen hinterlegten Einrissen und fachmännischen Papierergänzungen, vereinzelte minimale Fehlstellen an den Blattkanten, leichte Griffknicke und schwache Knickspuren, verso an den oberen Ecken montiert, sonst in guter Erhaltung.

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