Nach Anthonis van Dyck

25 Bll.: Bildnisse von Künstlern.

Description

Hollstein (after van Dyck) 71, 73, 78, 80, 135, 224, 317, 343, 344, 349, 356, 358, 425, 442, 507, 572, 575, 580, 585, 594, 598, 764, 794, 802, 812.
Aus: Iconographie. Sein glänzender Erfolg als Porträtmaler bewog Anton van Dyck, zwischen etwa 1626 und 1635 eine Serie von Bildnisstichen und -radierungen herauszugeben, der im 18. Jahrhundert der Titel “Iconographia” gegeben wurde. Die Iconographie ist eine Galerie berühmter Männer und Frauen seiner Zeit, von Fürsten, Fürstinnen und Feldherren, Diplomaten und Gelehrten, vor allem aber von Künstlern und Kunstkennern, deren Bild der Nachwelt zu überliefern van Dyck ein besonderes Anliegen war. Nach Ölskizzen und Zeichnungen van Dycks führten Druckgraphiker die Kupferstiche und Radierungen aus, etwa siebzehn Blätter hat er zumindest teilweise auch selbst radiert.
Vorhanden: P. de Jode d. J., Porträt von Adam de Coster – Derselbe, Porträt von Cornelis van Poelenburgh – Derselbe, André Colyns de Nole – Derselbe, Porträt des Jacob Jordaens – Derselbe, Porträt des Quintyn Simons – R. van Voerst, Porträt von Inigo Jones – Schelte A. Bolswert, Porträt von Sebastian Vrancx – Derselbe, Porträt von Johannes Baptista Barbé – Derselbe, Porträt des Andreas van Ertvelt – Derselbe, Porträt des Paul de Vos – Paulus Pontius, Porträt des Gerard Honthorst – Derselbe, Palamedes Palamedesz. (Stevens) – Derselbe, Porträt des Adriaen van Stalbemt – Derselbe, Porträt des Theodorus van Loon – Derselbe, Porträt des Johannes Wildens – Derselbe, Porträt des Johannes van Ravesteyn – L. van Vorsterman d.Ä., Porträt des Carolus de Mallery – Derselbe, Porträt des Cornelis Saftleven – L. van Vorsterman, d.J., Porträt des Gerhard Seghers – J. Neefs, Porträt des Martin Ryckaert – W. Hollar, Porträt des Lucas und Cornelis de Wael – P. Clouet, Porträt des Jan Christoph van der Lamen – C. Galle, d.Ä., Porträt des Artus Wolfart – A. Lommelin, Porträt des Johannes de Wael – Derselbe, Porträt des Schelte A. Bolswert.
Prächtige bis gute Drucke, zum Großteil breitrandig, zwei Bl. bis auf Plattenkante beschnitten. Leichte Handhabungs- und Gebrauchspuren. Einzelne Blätter verso mit Kleberesten alter Montage am oberen Rand, recto durchschlagend, ansonsten in gutem Zustand.
Provenienz: 1 Bl. Doublette der Kunsthalle Bremen, verso mit dem Stempel (Lugt 293); 2 Bll. recto mit einem nicht identifizierten Sammlerstempel (Lugt 1961); alle Bll. verso mit mit einem nicht identifizierten Sammlerstempel “AF mit Eichenlaub” (nicht bei Lugt), 2 Bll. verso mit einem nicht identifizierten Stempel “Buchstabe s mit einem leeren Rechteck darunter” (nicht bei Lugt), 3 Bll. verso mit einem nicht identifizierten Stempel “R E im Kreis” (nicht bei Lugt)