Heinrich Campendonk

Begebenheit (Mädchen mit Fisch und Vögeln)

Details

Söhn 45 c (von c).

Ausstellung:
Von Menzel bis Beckmann. Kunst auf Papier, Kunsthandel Giese & Schweiger, Wien 2018, Kat.-Nr. 22.

Provenienz:
Privatbesitz, Wien.

Beschreibung

Mathias T. Engels schreibt in seinem Buch 1959 über Campendonks Holzschnitte: „Nach drei ersten vereinzelten Versuchen im Jahre 1912 begann er sich 1916 intensiver mit der Technik des Holzschnitts zu beschäftigen, deren er sich dann zwei Jahrzehnte lang immer wieder mit offenbar außerordentlicher Ausdauer und Hingabe zur Verwirklichung seiner künstlerischen Intension bedient hat. Für den Holzschnitt besaß Campendonk aufgrund der zeichnerisch strengen Präzision und der minutiös exakten Ausführlichkeit seiner Gestaltungsweise eine sozusagen spezifische Begabung. (…) Ganz im Sinne der eigentlichen und ursprünglichen Tradition des Holzschnittes beschränkte er sich stets und konsequent auf den reinen Kontrast von Schwarz und Weiß und die Möglichkeiten der linearen Strukturierung der Fläche. (…) Auf fast allen Holzschnitten Campendonks treten – was ihren Themengehalt betrifft – immer wieder Tiere, namentlich Fische, Katzen, Ziegen, Kühe und Pferde auf. Es handelt sich dabei (…) um elementare und in ihrer Art und Erscheinungsform phänomenale und bedeutungsvolle Individuationen der Natur und des Lebens.“