Details

Mit einer Expertise von Dr. Rainer Enders, Frankfurt/Oder, vom 19.9.2009 (in Kopie). Bei der nächstfolgenden Überarbeitung des Werkverzeichnisses wird das Werk unter der Nr. 18.Oe.34 aufgenommen.

Provenienz:
Dipl.-Ing. Rudolf Philipp Maria Burk, Wiesbaden, verso auf der Malpappe mit dem Adressstempel;
Walter und Johanna Glomm, Brandenburg an der Havel; Fritz und Irene Vollprecht, Brandenburg an der Havel;
Privatbesitz, Holstein;
Van Ham, Köln 4.6.2010, Los 160;
Privatsammlung, Europa.

Beschreibung

Die vorliegende Arbeit ist unter dem Eindruck des Kriegsjahres 1918 entstanden, „als sich die Lage des Deutschen Reichs an den meisten Fronten verschärfte, die Unruhe im Innern zunahm und eine militärische Niederlage mit dramatischen Auswirkungen immer wahrscheinlicher wurde. (…) Die Stadt ist offenbar verlassen, in den meisten Häusern sind die Fenster gähnende schwarze Höhlen. Von oben links bricht ein Flammeninferno in die Stadt ein, das schon einige Häuser erfasst hat. (…) Bedrohte Stadt ist ein Bild der starken Farben, gebrochene Farben sind kaum zu finden. Die so vorherrschenden Kontraste zwischen Rot, Gelb und Blau erfüllen die Darstellung mit großer Spannung. Die meisterhafte Verteilung des Gelb und die dadurch häufigen Hell-Dunkel-Kontraste bringen Unruhe in das Bild und steigern das Gefühl von Gefahr und Untergang“ (Dr. Rainer Enders in seiner Expertise von 2009).