Maximilian Haushofer

Weite südliche Flusslandschaftß

Details

Provenienz:
Privatbesitz, Berlin.

Beschreibung

Bei einer Fußwanderung nach Salzburg und ins Berchtesgadener Land entdeckte der erst 17-jährige Max
Haushofer im Herbst 1828 die Fraueninsel als sein persönliches Malerparadies. Voller Begeisterung kehrte er nach München zurück, schwärmte fortan von der Ruhe, der Unberührtheit und den unerschöpflichen Motiven, die er in kleinen, panoramahaften Ansichten festhielt. Zwar ist die Landschaft um den Chiemsee sein mit Abstand am häufigsten wiederkehrendes Motiv, dennoch führte ihn seine ausgeprägte Wanderlust über Mailand und Genua nach Rom und weiter über Neapel und Salerno bis nach Sizilien. Haushofers Landschaften besitzen immer den Charakter eines Porträts der jeweiligen Örtlichkeit und sind keine idealistischen Versionen wie sie einst Carl Rottmann malte. Auch bei dem vorliegenden Blick auf eine südliche Landschaft ist das Gelände genauestens wiedergegeben, typisch ist das warme, tonige Kolorit der Farbpalette. Von einem erhöhten Standpunkt aus folgt der Blick des Betrachters dem gewundenen Lauf eines Flusses, der sich tief in die Ebene erstreckt, bis zu den blauen Bergen am Horizont.