Details

Archives Massimo Campigli, cat. raisonné, vol. II, 59-024.

Ausstellung:
Campigli, Moderne Galerie Otto Stangl, München 1958/1959, Kat.-Nr. 18, mit Abb., verso mit dem Etikett.

Provenienz:
Moderne Galerie Otto Stangl, München, verso auf dem Keilrahmen mit Etikett;
Privatsammlung, Rheinland;
Ketterer, München 14.5.2002, Los 233 A;
Privatsammlung, Hessen.

Beschreibung

Massimo Campigli kommt ab 1909 in Mailand erstmals mit der Kulturszene in Berührung, die ihn nachhaltig beeindruckt und ihn zum Malen anregt. Neben seinen späteren Kontakten ab 1919 im Café du Dôme in Paris, wo er neben den Kubisten u.a. auf Giorgio de Chirico, Gino Severini und Filippo de Pisis stösst, beeinflusst ihn vor allem auch die Kunst der alten Ägypter und Etrusker. Dem Formenkanon dieser alten Kulturen folgend, entstehen bis zu seinem Lebensende Figuren, die in ihrer Ausführung auf stark vereinfachten archaischen Formen basieren. Die vorliegende weibliche Figur ist ein schönes Beispiel dieses auf das Wesentliche Reduzierte.