Viktor Planckh

Weiblicher Halbakt vor Draperie

Details

Literatur:
Jesina, Alexander, Viktor Planckh. Ein vergessener Künstler des Hagenbundes, Galerie 16, Wien 1992, mit farb. Abb. S. 51.

Provenienz:
Nachlass des Künstlers;
Galerie 16, Wien;
Privatsammlung, Österreich;
Im Kinsky, Wien 2.3.2010, Los 63;
Privatsammlung, Europa.

Beschreibung

Verso mit „V. Planckh“ handschriftlich bezeichnet. Teils unleserliche Zollstempel vorhanden.

Mit der dargestellten Arbeit nähert sich Viktor Planckh der Neuen Sachlichkeit. Der weibliche Halbakt wirkt distanziert und entfernt, wenngleich die Augen- und Mundpartie eine gewisse Sensibilität ausdrücken und so den Betrachter mit einer interessanten Ambivalenz zu der Dargestellten zurücklassen.
.
Um die Entstehungszeit des Werkes war der Künstler viel auf Reisen. 1927 besuchte er zweimal Italien. 1929 kam er über Ungarn nach Griechenland und kehrte dann wieder nach Wien zurück. Seit 1927 war er Mitglied des Hagenbundes und nahm an erfolgreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil.