Erich Heckel

Recto: Wilhelm Simon Guttmann auf einem roten Sofa – Verso: Tulpen

Details

Wir danken Hans Geissler und Renate Ebner, Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen, für die freundlichen Hinweise bei der Katalogisierung dieses Werkes. Das Aquarell ist im Nachlass-Archiv registriert.

Literatur:
Galerie Nierendorf, Deutsche Expressionisten, Nr. 20, Berlin 1988;
Galerie Nierendorf, Ausgewählte Werke aus 4 Jahrzehnten, Nr. 7, Berlin 1992;
Galerie Nierendorf, Herbst, Nr. 7, Berlin 1992.

Ausstellung:
Gegenlicht. German Art from The George Economou Collection, The State Hermitage Museum, St. Petersburg 2013/2014, Canal Station Inc., Athen 2013, S. 58, ganzs. farb. Abb., Kat.-Nr. 18.

Provenienz:
Bassenge, Berlin Dezember 1982, Los 5819;
Galerie Nierendorf, Berlin;
Karl & Faber, 1./2.6.1989, Los 928;
Bassenge, Berlin 31.5.2008, Los 7100;
renommierte Privatsammlung.

Beschreibung

Erich Heckel malte das Porträt von Wilhelm Simon Guttmann (1891–1990), als der Dargestellte an der Universität in Berlin eingeschrieben war und dort Kultur- und Kunstgeschichte studierte. Der in Wien geborene Schriftsteller und politische Autor Guttmann freundete sich in den 1910er Jahren mit den Malern der Künstlergemeinschaft „Brücke“ aErich Heckel malte das Porträt von Wilhelm Simon Guttmann (1891–1990), als der Dargestellte an der Universität in Berlin eingeschrieben war und dort Kultur- und Kunstgeschichte studierte. Der in Wien geborene Schriftsteller und politische Autor Guttmann freundete sich in den 1910er Jahren mit den Malern der Künstlergemeinschaft „Brücke“ an und wurde auch von einigen porträtiert, wie beispielsweise Karl Schmidt-Rottluff und Ernst L. Kirchner (siehe Gordon, Donald E., Ernst Ludwig Kirchner. Werkverzeichnis der Gemälde, Nr. 215). Der Expressionist Ludwig Meidner zeichnete ebenfalls ausdrucksstarke Porträts von Guttmann. Verso malte Heckel 1921 ein Blumenaquarell in sanfter Farb- und Formgebung, verstärkt durch die Konturierung mit weichem Bleistift. – Unregelmäßige Blattkanten. Leicht gebräunt und stellenweise fleckig. Entlang der Blattränder Montierungsspuren (Klebereste), dort angeschmutzt. Kleine Fehlstelle obere linke Ecke. Verso punktuell auf die Unterlage montiert. Sonst gut.n und wurde auch von einigen porträtiert, wie beispielsweise Karl Schmidt-Rottluff und Ernst L. Kirchner (siehe Gordon, Donald E., Ernst Ludwig Kirchner. Werkverzeichnis der Gemälde, Nr. 215). Der Expressionist Ludwig Meidner zeichnete ebenfalls ausdrucksstarke Porträts von Guttmann. Verso malte Heckel 1921 ein Blumenaquarell in sanfter Farb- und Formgebung, verstärkt durch die Konturierung mit weichem Bleistift. – Unregelmäßige Blattkanten. Leicht gebräunt und stellenweise fleckig. Entlang der Blattränder Montierungsspuren (Klebereste), dort angeschmutzt. Kleine Fehlstelle obere linke Ecke. Verso punktuell auf die Unterlage montiert. Sonst gut.