Christian Rohlfs

„Magnolie“

Details

Vgl. Vogt 1935/57.
Die Echtheit des Werkes wurde durch das Christian Rohlfs Archiv am Osthaus Museum, Hagen schriftlich bestätigt. Das Werk ist unter der Werkverzeichnis-Nummer „CRA 184/19“ im Archiv registriert.

Provenienz:
Privatsammlung, durch Erbfolge an den jetzigen Besitzer.

Beschreibung

Christian Rohlfs hinterlässt ein sehr umfangreiches Werk auf Papier. Seine Werke setzt Rohlfs teils aus der Erinnerung um und versucht dabei mit Farbüberlagerungen optische Eindrücke und Strukturen zu erzielen. Die Farbe ist dabei der bedeutendste Ausdrucksträger, deren Wirkung er mit nuancierender Oberflächenbearbeitung weiter verstärkt und damit auch eine Leichtigkeit und Lebendigkeit erzeugt. Schon 1911 schreibt Rohlfs in einem Brief an Gertrud Osthaus: „Ja, ich bin mit dem Naturalismus wirklich am Ende und stilisiere, daß sich die Balken biegen. Deshalb will ich vor der Natur auch gar keine Bilder malen, sondern mir bloß Material verschaffen. Dieses aber dann im Atelier mit Phantasie und Geisteskraft zu herrlichen Kunstgebilden umarbeiten“ (Ausst.-Kat. Kunsthalle Emden: Christian Rohlfs. Das Licht in den Dingen. Späte Temperabilder. Emden 1999, S. 26). Ab 1927 verbringt der Künstler jährlich einige Monate in Ascona, wo er sich vorwiegend den Pflanzen und Blumen widmet. – 1 Seite mit Büttenrand. Minimale Randmängel. Obere Ecken leicht ausgerissen. 2 fachmännisch restaurierte Stellen. Kaum merkliche papierbedingte Knitterspuren. Verso Reste alter Montierung und Klebespuren. Sonst farbfrisch und in sehr schöner Erhaltung.