Details

Roennefahrt 1065 (dort irrtümlich beschrieben als „unten links mit Nachlaßstempel“); Wichmann 325.

Provenienz:
Hugo Helbing, München, Auktion 20./21.6.1905, Los 552 (als „Der Brautwerber“);
Sammlung David Fanto (1852-1920), Wien;
Albert Kende, Wien, Auktion 105, 14.–16.10.1930, Los 174 b;
Kunsthandlung Eugen Brüschwiler, München;
1944 von diesem für das Führermuseum Linz, Nr. 3644, erworben;
1945 aus dem Führerbau gestohlen;
Christie’s London, Auktion 17.6.2004, Los 67;
Karl & Faber, Auktion 207, 30.11.2004, Los 165;
Privatbesitz, Süddeutschland.

Beschreibung

Skizzenhaft ausgeführte Version des beliebten Themas, dem Spitzweg insgesamt 4 Gemälde widmete (vgl. Roennefahrt 1064-1067). Auf dem amüsanten Bild versucht ein eifriger Verehrer die Gunst der Angebetenen durch gleich zwei Blumentöpfe zu erwerben. Zu seiner Figur hat sich eine Bleistift-Studie erhalten (vgl. Wichmann 325). Verso mit dem Nachlass-Stempel (vgl. Jens Christian Jensen: Carl Spitzweg. Gemälde und Zeichnungen im Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, Ausst.-Kat. Museum Georg Schäfer, Schweinfurt 2002, S. 319, I). Spitzweg verwendete regelmäßig Zigarrenkistenholz der Firma Upmann als Bildträger (vgl. Jensen op. cit., Kat. Nr. 95, 191, 206, 218, 238, 242).

Wir danken Dr. Stephan Klingen, München, für Hinweise zur Provenienz.