Oskar Kokoschka

Blumenstillleben mit Tulpe

Details

Das Werk wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Dr. Alfred Weidinger aufgenommen und ist im Archiv registriert.

Provenienz:
Privatsammlung, Süddeutschland (ca. seit den 1970er Jahren).

Beschreibung

Während seiner Professur an der Kunstakademie in Dresden beschäftigt sich Kokoschka intensiv mit der Aquarellmalerei. Er versucht dort, und auch später in Salzburg mit der „Schule des Sehens“, seine Studenten mittels der Verwendung von Wasserfarben ohne Vorzeichnungen mit Bleistift das rasche, nicht korrigierbare Erfassen des Gesehenen zu lehren. Aber nicht nur der schnelle Pinselduktus, auch die Steigerung der Leuchtkraft sind ihm ein zentrales Anliegen. Darum sind ihm die Blumen, die die Verwendung eines breiten Spektrums von intensiven, intuitiv gewählten Farben ermöglichen, ein besonders liebes Motiv. – Minimalst gebräunt innerhalb des ehemaligen Passepartoutausschnittes und leicht wellig. Sonst schön und farbfrisch.