Beschreibung

In Österreich hat Friedrich Gauermann seit etwa 1820/30 eine ganze Schar von Künstlerkollegen um sich versammelt, die sich dem direkten Naturstudium verschrieben hatten. Um eine solche Plein-air-Studie handelt es sich auch bei dem kleinformatigen Gemälde, dessen Maler bisher noch nicht bestimmt werden konnte. Die hohe malerische Qualität allerdings, mit der der Künstler besonders der Morphologie der Gesteinsformationen nachspürt, spricht für eine Entstehung im Umkreis bzw. der Nachfolge Gauermanns, der gemeinsam mit seinen Freunden und Kollegen oft Expeditionen in die Berge unternahm. Als Autor könnte etwa der Wiener Landschaftsmaler Franz Steinfeld d. J. in Frage kommen, der die Landschaftsmalereiklasse an der Akademie leitete und dort namhafte österreichische Landschafter unterwies.