Details

Literatur:
„Moderne Kunst/Modern Art“, Kunsthandel Wienerroither & Kohlbacher, Band IX, Wien 2006. Nr. 51, m. Abb..

Ausstellung:
„Max Weiler – Zeichnung und Malerei auf Papier“. Oberösterreichisches Landesmuseum 1927-2000, Weitra 2001, m. Abb. S.119.

Provenienz:
Aus einer bedeutenden europäischen Privatsammlung.

Beschreibung

Während einer Parisreise im Jahr 1949 lernt Max Weiler den Künstler Alfred Manessier und den zu dieser Zeit abstrakt malenden Nicolas de Staël kennen. Unter diesem Einfluss beginnt er sich von der gegenständlichen Lesbarkeit zu lösen und sich um eine Neuschöpfung der Natur zu bemühen. Der Ursprung der natürlichen Elemente bleibt sichtbar, wird jedoch in einer gewissenhaften Ordnung in die Fläche gesetzt und erhält somit eine neue Bedeutung. Ohne begrenzende Kontur werden die Dinge im Raum angeordnet, leicht und frei und nur durch farblose Bereiche getrennt. Dadurch erzielt Weiler eine Steigerung der Intensität der Farbe und des Ausdrucks der Formen. – Kaum merklich lichtrandig, sonst sehr schön.