Johann Chrysostomus Winck

Die Auferweckung des Lazarus.

Details

Literatur:
„Franz Anton Maulbertsch. Ausstellung anlässlich seines 250. Geburtstages in Wien, Halbturn und Heiligenkreuz-Gutenbrunn“, hrsg. vom Kunstverein Wien, Wien und München 1974, Nr. 42.
Ausstellung:
Das Bild war in Niederösterreich im Schloss Heiligenkreuz-Gutenbrunn begleitend zur Wiener Maulbertsch-Ausstellung vom 17.5. – 29.9.1974 ausgestellt.
Provenienz:
Dorotheum, Wien, dort 1976 außerhalb einer Auktion angekauft; seitdem in Privatsammlung Wien, aufgebaut unter der Beratung durch Prof. Rupert Feuchtmüller.

Beschreibung

Das Johannesevangelium 11, 1-44 berichtet von der Auferstehung des Lazarus. Winck visualisiert den magischen Moment des Wunders. Christus tritt mit beschwörend erhobenem Arm von links an das Grab des Lazarus, aus dem sich dieser, soeben auferweckt, erhebt. Eine Frau, wohl seine Schwester Martha, hält seine rechte Hand. Die Gruppe wird umringt von einer Menschenmenge, die Zeuge der göttlichen Natur Christi wird. Gegenstück zu nachfolgendem Los.
Johann Chrysostomus Winck war der ältere Bruder des Thomas Christian und Onkel des Amandus Winck. Er schuf zahlreiche Altarblätter für die Kirchen der Stadt und Diözese Eichstätt.

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