Johann Wolfgang Baumgartner

Allegorie des Feuers.

Details

Für Hinweise zur Katalogisierung danken wir Dr. Gode Krämer, Augsburg.
Provenienz:
Kloster, St. Gallen (verso handschriftlich: „6 Stück Aquarelle von Baumgärtner, stammen aus dem Kloster St. Gallen“); Sammlung Otto Wessner, St. Gallen (verso handschriftlich); seit Jahrzehnten in Privatsammlung, Süddeutschland.

Beschreibung

Zur Übertragung gegriffelt und verso gerötelt. Die Darstellung ist die Vorlage für den seitenverkehrten Kupferstich „Feuer“ der Folge „Die Vier Elemente“, die von den Gebrüdern Johann Sebastian und Johann Baptist Klauber im Klauber Verlag, Augsburg, herausgegeben wurde.
Eingefasst von ornamentalen Architekturformen und rocailleförmigen Bögen eröffnet sich dem Betrachter ein weiter Ausblick auf eine Stadt, die von einer Feuersbrunst bedroht wird. Überall sind kleine Gruppen von Menschen damit beschäftigt, die Flammen zu löschen, Eimerketten zu bilden, Wasser zu schöpfen und ihr Hab und Gut vor den Flammen zu retten. In einer Glorie über der Stadt schwebt der heilige Florian in ritterlicher Rüstung und mit Banner, ein Engel ist beim Löschen der Flammen behilflich.
Die Vorzeichnungen für die Allegorie der Luft befinden sich im Graphischen Kabinett der Kunstsammlungen und Museen, Augsburg, für das Element „Erde“ im Fine Arts Museum of San Francisco, The Achenbach Foundation for Graphic Arts. Die Vorzeichnung für das Element „Wasser“ wurde in der 100. Auktion bei Karl & Faber, 17.5.1966, Los 120 versteigert.
– Auf zwei zusammengesetzten Bogen Papier. Der blaue Papierton innerhalb des Passepartoutausschnitts ausgebleicht. Vereinzelt mit kleinen Braunflecken, die Weißhöhungen z.T. oxidiert, ansonsten gut erhalten.