Gustav Klimt

Sitzender Mädchenakt mit erhobenen Armen.

Details

Strobl 1434a.
Ausstellung:
Ch. M. Nebehay, Wien, 1967, Nr. 24 (Abb.).; Galerie „I Portici“, Turin, 1974, Nr. 10 (Abb.).; Galerie „Cernaia“, Mailand, 1974, Nr. 10 (Abb.).
Provenienz:
Aus dem Nachlass des Künstlers, mit dem Nachlassstempel verso; E.W. Kornfeld, Bern; Piccadilly Gallery, London; Privatsammlung, Italien.

Beschreibung

Das umfangreiche Oeuvre an Zeichnungen von Gustav Klimt zeugt von seinem unermüdlichen Studium der menschlichen Figur, besonders des weiblichen Aktes. Um allen Gefühlen auf den Grund zu gehen und das Leben und seine Facetten als Ganzes zu begreifen, bricht er gesellschaftliche Tabus und schafft ein intimes Menschenbild. Vorsichtig sucht er mit feinen Linien den zarten, fast zerbrechlich wirkenden Körper des sitzenden Mädchens darzustellen, das in einer sinnlichen Pose die Haare mit beiden Armen nach hinten schüttelt. Als Zeichner konzentriert sich Klimt auf die reine Linie und erzeugt eine expressive Körperlichkeit, die berührt. – Schwach lichtrandig und knittrig. Alte Klebereste an den Rändern, Querfalte am unteren Rand. Allgemein in gutem Zustand.