Details

Stein/Koester 789.
Provenienz:
Privatbesitz, Bayern.

Beschreibung

Entstanden am Bodensee um 1909 bis 1913. Gerade in seinen Entenbildern zeigt Koester sich als Meister der Farbenharmonie. So müssen alle Farbwerte des Wassers und des Schilfs, also die Farbtöne, die die Enten umringen, abgestimmt und doch streng nach der Natur eingesetzt werden. Es entstehen zarte Licht- und Schattenspiele. Das Licht flimmert auf dem weißen Gefieder der Enten, spiegelt sich auf der Wasseroberfläche und fängt sich auf den Schilfblättern. Gerade diese Glanzflächen der Federn mit den darauf fallenden Sonnenflecken verbinden sich für den Künstler zu einem „Augenfest“, das er in immer neuen Variationen festhält. Hier schafft er eine besonders intime Tierszene, in der die Enten, eingekreist von Schilfpflanzen, die Köpfe zusammenstecken, während eine Ente ihren Kopf hochstreckt, als wäre sie gerade von dem Betrachter überrascht worden. – In sehr gutem Zustand.