Paul Kleinschmidt

Weißer Flieder in einer Glasvase.

Details

Nicht bei Lipps-Kant.
Provenienz:
Sotheby’s, New York, 19.2.1997, Los 116, Abb. auf S. 100; Privatbesitz, New York.

Beschreibung

Verso wohl von fremder Hand bezeichnet „Made in France“ sowie „No. 17“. Folgt man diesem Hinweis, so ist das Datum als 1939 zu lesen, denn zu diesem Zeitpunkt lebte der Künstler in La Varenne bei Paris und verbrachte die Sommermonate in Südfrankreich. – Die Blüten des Weißen Flieders gehören seit Beginn der 1920er Jahre zu Kleinschmidts bevorzugten Motiven. Hier wirkt der Strauß, dargestellt in Kleinschmidts charakteristisch temperamentvollem Pinselstrich, wie die Lichtquelle der Darstellung, von der aus sich weiße Reflexe über der gesamten Leinwand verteilen. Dabei kontrastiert die Plastizität der Blüten, die der Maler mit reliefartig üppigem Farbauftrag heraufbeschwört, mit dem transparenten Weiß der zarten Vorhänge. – Mit vereinzelten Schwundrisschen in den pastosen Bereichen. Verso umlaufend an den Kanten mit Leinwand hinterlegt. Insgesamt sehr gut erhalten.