Gustave Loiseau

Stillleben mit Melone und Weintrauben.

Beschreibung

Rückseitig auf einem Etikett mit der Werknummer „L. 13144“ bezeichnet.
Wesentliche Impulse verdankte Loiseau Paul Gauguin, den er 1894 in Pont-Aven kennenlernte. Dennoch blieb er dem impressionistischen Duktus treu, wie dieses Spätwerk zeigt. Einladend präsentiert sich die Melone, frisch aufgeschnitten mit dem Messer, das die vorherrschende Diagonalbewegung der Komposition aufnimmt. Einen ausdrucksvollen Kontrast zu ihrem weichen Fruchtfleisch bilden die glänzenden blauschwarzen Trauben. Der Kunsthändler Paul Durand-Ruel erkannte früh das Talent Loiseaus und nahm ihn bereits 1897 unter Vertrag. –
Etwas gebräunt und mit kleinen Bereibungen im Randbereich. In den oberen Ecken mit zwei Reißnagellöchlein. Mit einer winzigen Druckstelle in der Nähe des linken Bildrandes.

Ausstellung:
Galerie Durand-Ruel, Paris, rückseitig auf der parkettierten Holzplatte mit einem Etikett. Die Arbeit ist auf einer Liste der Galerie Durand-Ruel aus dem Jahr 1942 als eines von mehreren deponierten Gemälden aus dem Besitz von Alexander von Frey, Luzern, erwähnt.

Provenienz:
Sammlung Alexander und Erika von Frey, Paris/später Luzern;
Privatbesitz, Süddeutschland.