18. September 2019

Podiumsdiskussion: Akademie, Kunstverein, Galerie, Museum – sieht so heute der Weg des Künstlers aus?

Das KARL & FABER lädt am 18. September 2019 im Rahmen von Various Others, der Münchner Initiative für zeitgenössische Kunst, alle Interessierten zur Podiumsdiskussion ein

Tobias Haberl, Redakteur „Süddeutsche Zeitung Magazin“, spricht mit Expert/innen und Kenner/innen der hiesigen Kunstszene

„Jeder ist ein Künstler“ sagte einst Joseph Beuys, der sich wahrlich zu den Großen zählen durfte. Doch ohne am Bonmot des Ausnahmekünstlers kratzen zu wollen – ganz so einfach ist es nicht. Der Weg des Künstlers ist meist weit, ihn zu gehen, dauert oft lang – von der Akademie über Ausstellungen bis hin zur musealen Anerkennung. Und: Verläuft er überhaupt so geradlinig? Vor welchen Herausforderungen stehen heute junge Künstler/innen? Wie werden Nachwuchstalente entdeckt und gefördert? Wo findet sich dafür in einer Stadt wie München die richtige Szene? Und welche Rolle spielen bei all dem überhaupt Institutionen, Galerien und sonstige Förderer der Kunst? KARL & FABER, eines der größten Kunstauktionshäuser in Deutschland, engagiert sich für den Kunststandort München und diskutiert diese Fragen im Rahmen von Various Others, der Münchner Initiative für zeitgenössische Kunst, mit Experten und Kennern der hiesigen Kunstszene

am Mittwoch, 18. September 2019, um 19 Uhr,
in den Räumen von KARL & FABER im Luitpoldblock,
Amiraplatz 3, 80333 München, 4. Stock.

Tobias Haberl vom „Süddeutsche Zeitung Magazin“ moderiert das Panel und spricht mit
Maximiliane Baumgartner, Künstlerin und Initiatorin des Kunstprojekts „Der fahrende Raum“ (fahrender-raum.de)
Anton Biebl, neuer Kulturreferent der Stadt München
Maurin Dietrich, neue Direktorin des Kunstvereins München
Florian Matzner, Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste
Deborah Schamoni, Deborah Schamoni Galerie

Das Panel wird den heutigen Weg des Künstlers aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Doch schon jetzt ist klar: Eine allgemein gültige Formel dafür gibt es nicht.

Die KARL & FABER Podiumsdiskussion ist eine offene Veranstaltung, der Eintritt ist frei.

KARL & FABER wurde 1923 in München gegründet und ist heute gemessen am Verkaufsvolumen das fünftgrößte Kunstauktionshaus in Deutschland. Unter den Kunstauktionshäusern der D-A-CH-Region hat es sich seit 2010 am dynamischsten entwickelt. Das Haus hat sich auf Alte Meiser, Kunst des 19. Jahrhunderts, Moderne Kunst und Zeitgenössische Kunst spezialisiert. Ein Schwerpunkt ist die Provenienzforschung. KARL & FABER hat seinen Sitz in München mit Niederlassungen in Hamburg und Düsseldorf sowie Repräsentanzen in Tegernsee, Basel, London, Italien, Österreich und in den USA. Am Hauptstandort führt KARL & FABER sechs Auktionen pro Jahr durch, die sich jeweils einem Schwerpunktthema widmen. Seit Frühjahr 2019 führt KARL & FABER auch Online-Only-Auktionen durch. Neben dem Auktionsgeschäft veranstaltet KARL & FABER regelmäßig Verkaufsausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Seit 2008 vergibt das Unternehmen gemeinsam mit der Stiftung der Kunstakademie München alle drei Jahre den KARL & FABER Kunstpreis. Das Haus engagiert sich zudem für den Münchner Kunststandort als Partner des Ausstellungsprojekts Various Others und seit 2017 als Förderer des experimentellen Kunstraums Loggia.

KONTAKT

Dr. Anne-Cécile Foulon
Leiterin Kommunikation & Development
KARL & FABER Kunstauktionen GmbH
Amiraplatz 3 | D – 80333 München
presse@karlundfaber.de
T +49 89 24 22 87-17 / F +49 89 22 83 350
www.karlundfaber.de

Pressemittelung | Podiumsdiskussion: Der Weg zum Künstlerdasein

TERMINVORSCHAU

Montag, 14. Oktober 2019, 9-18 Uhr:
Fair und gerecht? Restitution und Provenienz im Kunstmarkt. Praxis. Probleme. Perspektiven.

Eine Tagung der Interessengemeinschaft Deutscher Kunsthandel bei KARL & FABER Kunstauktionen, Amiraplatz 3, 80333 München

Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, MdL.

Die Interessengemeinschaft Deutscher Kunsthandel organisiert erstmals eine Tagung, die das historisch und juristisch komplexe Thema der NS-Raubkunst auch aus Sicht der Marktakteure beleuchtet. Die Tagung gibt Einblicke in die Praxis des etablierten Kunsthandels, der seine Profession mit hoher Expertise und Verantwortung für die Vermittlung und den Erhalt kultureller Güter ausübt. Ferner will sie einen Beitrag auf der Suche nach Best-Practice-Lösungen leisten, die dem Kunsthandel auch in Zukunft die Arbeit ermöglichen.