Dietrich Bartscht

oder: Who’s afraid of red, yellow, blue?

Dieser Titel eines Werkes von Barnett Newman könnte als Motto für Bartschts Bilder stehen, ganz besonders für diejenigen, die im letzten Jahrzehnt in Portugal entstanden sind.

Bartschts künstlerische Anfänge liegen im „Kollektiv Herzogstraße“. Um einiges jünger als die meisten Mitglieder, bleibt er dem Kollektiv nur etwa zwei Jahre lang verbunden. Wesentliche, dort entwickelte Impulse sind jedoch in seinem Werk weiter wirksam.

Die hier zum Verkauf stehenden Werke stammen aus der Zeit bis 1993 und wieder ab Ende des Jahrzehnts. Diese entfalten in ihrem fließenden Duktus eine gestische Dynamik, deren Wurzeln bis ins "Kollektiv" zurück reichen.

Eine wichtige Rolle kommt dem weißen Grund zu, der die Monotypien und Ölstiftzeichnungen mit Licht und Luft erfüllt. Diese Leichtigkeit ist nicht denkbar ohne die Eindrücke, die Bartscht an der Algarve aufnimmt. Dort verbringt er den größten Teil des Jahres. Für uns haben seine Farbigkeit und sein intuitiver Ansatz den Charakter einer Utopie.